Stell dir vor, du gehst in einen Laden und bekommst eine kostenlose Probe – genau das passiert bei Freebie Mail, nur eben digital. Du bietest etwas Wertvolles kostenlos an, und im Gegenzug hinterlässt dein potenzieller Kunde seine E-Mail-Adresse. Simpel, oder?
Im Kern ist es ein Tauschgeschäft. Dein Interessent bekommt einen Mehrwert, und du erhältst die Möglichkeit, mit ihm in Kontakt zu bleiben. Das ist der erste Schritt einer wunderbaren Beziehung.
Freebie Mail als kostenloses Angebot im Tausch gegen E-Mail-Adressen
Bei Freebie Mail geht es darum, dass du Menschen einen echten Mehrwert lieferst, bevor sie auch nur einen Cent bei dir ausgeben. Du gibst ihnen einen Vorgeschmack darauf, was du draufhast.
Denk mal zurück: Wie oft hast du schon deine E-Mail-Adresse hergegeben, um eine Checkliste, ein E-Book oder einen Mini-Kurs zu bekommen? Genau das ist Freebie Mail in Aktion.
Der Clou dabei: Du machst den ersten Schritt. Du zeigst, dass du verstehst, was deine Zielgruppe braucht. Und du beweist, dass du die Lösung hast.
Unterschied zwischen Freebie, Lead Magnet und Freebie Mail
Moment mal – sind das nicht alles dieselben Begriffe? Fast, aber nicht ganz. Ein Freebie ist einfach nur etwas Kostenloses. Du könntest es auf deiner Website zum Download anbieten, ohne jegliche Gegenforderung.
Ein Lead Magnet hingegen ist strategischer angelegt. Er hat das klare Ziel, E-Mail-Adressen einzusammeln und Leads zu generieren.
Freebie Mail verbindet beides: Es ist ein kostenloses Angebot, das speziell darauf ausgerichtet ist, in einem E-Mail-Marketing-Kontext zu funktionieren. Nach dem Download folgt automatisch eine E-Mail-Serie, die deine neuen Abonnenten weiter betreut.
Der Begriff Freebie Mail betont also besonders die E-Mail-Marketing-Komponente. Es geht nicht nur ums Verschenken, sondern um den Start einer Konversation per E-Mail.
Warum Freebie Mail das Herzstück des Sogmarketings ist
Kennst du das Gefühl, wenn Kunden förmlich zu dir kommen, statt dass du ihnen hinterherlaufen musst? Das nennt man Sogmarketing – und Freebie Mail ist der Motor dahinter.
Statt Menschen mit Werbung zu bombardieren, ziehst du sie mit wertvollen Inhalten an. Dein Freebie Mail wirkt wie ein Magnet. Menschen wollen es haben, weil es ihr Problem löst.
Das Schöne daran: Du positionierst dich von Anfang an als jemand, der gibt, bevor er nimmt. Das schafft Vertrauen. Und Vertrauen ist die Währung im Online-Business.
Freebie Mail als Einstieg in den E-Mail-Funnel
Dein Freebie Mail ist nicht das Ende der Geschichte – es ist der Anfang. Nach dem Download beginnt dein E-Mail-Funnel, der aus mehreren Stufen bestehen kann.
Erst kommt die Willkommens-E-Mail mit dem versprochenen Freebie. Dann folgen vielleicht weitere E-Mails, die noch tiefer ins Thema einsteigen. Und irgendwann kommt das Angebot für dein kostenpflichtiges Produkt oder deine Dienstleistung.
Ohne Freebie Mail würdest du diese Reise gar nicht erst beginnen können. Es ist die Eintrittskarte in deine Welt.

Der Nutzen von Freebie Mail für dein Business
Warum solltest du überhaupt Zeit und Energie in ein Freebie Mail investieren? Ganz einfach: Weil es funktioniert. Und zwar echt gut.
Freebie Mail bringt dir nicht nur E-Mail-Adressen, sondern die richtigen E-Mail-Adressen. Menschen, die wirklich an deinem Thema interessiert sind.
Wie Freebie Mail Vertrauen aufbaut und Kompetenz zeigt
Weißt du, was das Schwierigste im Online-Business ist? Menschen dazu zu bringen, dir zu vertrauen. Wir alle sind skeptisch geworden, besonders im Internet.
Dein Freebie Mail ist deine Chance zu beweisen, dass du kein leeres Versprechen machst. Wenn dein kostenloses Angebot bereits so wertvoll ist, wie gut müssen dann erst deine bezahlten Produkte sein?
Du zeigst praktisch: „Schau her, das bekommst du von mir – und das ist nur der Anfang.“ Das baut eine Beziehung auf, die auf echtem Mehrwert basiert.
Freebie Mail für den Aufbau einer wertvollen E-Mail-Liste
Deine E-Mail-Liste ist dein wertvollstes Asset. Social Media kann morgen weg sein, Algorithmen ändern sich ständig – aber deine E-Mail-Liste gehört dir.
Mit Freebie Mail wächst diese Liste kontinuierlich. Und zwar nicht mit irgendeinem Namen, sondern mit Menschen, die bereits Interesse gezeigt haben.
Laut verschiedenen Studien liegt die durchschnittliche Conversion Rate von E-Mail-Marketing bei etwa 4200% ROI. Das heißt: Für jeden Euro, den du investierst, bekommst du durchschnittlich 42 Euro zurück.
Vorteile von Freebie Mail: Von Leads zu zahlenden Kunden
Nicht jeder, der dein Freebie Mail herunterlädt, wird sofort kaufen. Manche brauchen Wochen oder Monate. Aber genau dafür ist deine E-Mail-Liste da.
Du bleibst in Kontakt. Du lieferst regelmäßig Mehrwert. Und wenn der Moment kommt, an dem dein Lead bereit ist zu kaufen, bist du präsent.
Die Umwandlung von Leads zu Kunden passiert oft nicht beim ersten Kontakt, sondern nach mehreren Berührungspunkten. Dein Freebie Mail ist der erste dieser wichtigen Touchpoints.
Wann brauchst du Freebie Mail? Abhängig vom Business-Modell
Nicht jedes Business braucht zwingend ein Freebie Mail. Wenn du ein lokales Geschäft betreibst, kann ein anderer Ansatz sinnvoller sein.
Aber für Coaches, Berater, Online-Unternehmer, Dienstleister und alle, die digitale Produkte verkaufen, ist Freebie Mail praktisch unverzichtbar. Warum? Weil du oft nicht persönlich zeigen kannst, was du draufhast.
Dein Freebie Mail übernimmt diese Aufgabe digital. Es ist wie ein erstes Beratungsgespräch, nur automatisiert und skalierbar.
Freebie Mail und Unabhängigkeit von Social Media
Instagram ändert seinen Algorithmus mal wieder. TikTok ist plötzlich bedroht. Facebook erreicht nur noch 3% deiner Follower organisch. Kennst du diese Probleme?
Mit deiner E-Mail-Liste bist du davon unabhängig. Du erreichst deine Abonnenten direkt im Posteingang. Keine Algorithmen dazwischen. Keine Plattform, die dir vorschreibt, wie oft und wann du kommunizieren darfst.
Freebie Mail ist dein Ticket zu dieser Unabhängigkeit. Du baust dir ein Asset auf, das dir gehört und das niemand einfach abschalten kann.

Welche Formate eignen sich für Freebie Mail? Arten und Ideen
Jetzt wird’s kreativ. Du hast unzählige Möglichkeiten, dein Freebie Mail zu gestalten. Die Frage ist: Was passt zu deiner Zielgruppe und zu deinem Angebot?
Nicht jedes Format funktioniert gleich gut für jedes Business. Lass uns die beliebtesten durchgehen.
Beliebte Freebie Mail Formate: PDFs, Checklisten und E-Books
Der Klassiker schlechthin: das PDF. Schnell erstellt, einfach zu versenden, funktioniert überall. Eine Checkliste ist perfekt, wenn deine Zielgruppe einen konkreten Prozess durchlaufen muss.
E-Books eignen sich, wenn du ein Thema ausführlicher behandeln willst. Sie vermitteln mehr Tiefe und positionieren dich als Experte. Aber Vorsicht: Niemand will ein 50-seitiges PDF, das eigentlich niemand liest.
Mein Tipp: Lieber kurz und knackig als lang und langweilig. Qualität schlägt Quantität.
Freebie Mail als Mini-Kurs, Video oder Challenge (5- oder 7-Tage-Programme)
Willst du richtig Eindruck machen? Dann biete einen Mini-Kurs oder eine Challenge an. Über mehrere Tage hinweg schickst du täglich eine E-Mail mit Aufgaben, Videos oder Lektionen.
Das hat einen riesigen Vorteil: Du bleibst nicht nur einmal im Posteingang, sondern mehrere Tage hintereinander. Deine Abonnenten beschäftigen sich intensiv mit dir und deinem Thema.
Videos funktionieren besonders gut, weil sie persönlicher sind. Menschen sehen dein Gesicht, hören deine Stimme – das baut noch schneller Vertrauen auf.
Rabatte, Quizzes und Weitere Ideen: Listen, Tools und Webinare
Manchmal ist auch ein simpler Rabattcode ein perfektes Freebie Mail. Besonders im E-Commerce zieht das wie verrückt.
Quizzes sind super interaktiv. „Welcher Typ bist du?“ – solche Formate werden gerne geteilt und generieren oft viral neue Abonnenten.
Andere Ideen: Ressourcenlisten, Excel-Vorlagen, Canva-Templates, Zugang zu einer exklusiven Facebook-Gruppe, Aufzeichnungen von Webinaren. Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Merkmale eines erfolgreichen Freebie Mail
Nicht jedes Freebie Mail funktioniert gleich gut. Es gibt ein paar entscheidende Faktoren, die darüber entscheiden, ob dein Angebot floppt oder durch die Decke geht.
Lass uns die wichtigsten Erfolgsmerkmale durchgehen.
Fokussiere Freebie Mail auf EIN spezifisches Problem deiner Zielgruppe
Der größte Fehler, den ich immer wieder sehe: Freebie Mails, die zu breit aufgestellt sind. „10 Tipps für ein besseres Leben“ – klingt nett, aber hilft niemandem wirklich.
Dein Freebie Mail sollte ein konkretes Problem lösen. Je spezifischer, desto besser. „Wie du in 5 Minuten eine überzeugende About-Seite schreibst“ – das ist konkret.
Menschen laden keine allgemeinen Ratgeber herunter. Sie wollen Lösungen für ihre akuten Probleme. Gib ihnen genau das.
Quick-Win-Faktor: Schnelle Lösung und reduzierte Inhalte
Niemand will ein Freebie Mail, für das man tagelang Zeit braucht. Menschen wollen schnelle Erfolge. Sie wollen einen Quick Win.
Dein Freebie Mail sollte in maximal 30 Minuten umsetzbar sein. Besser noch: in 10 Minuten. Dann haben deine neuen Abonnenten sofort ein Erfolgserlebnis.
Und sie denken: „Wow, das war ja einfach. Was kann ich noch von dieser Person lernen?“ Genau diese Reaktion willst du.
Ansprechendes Design für dein Freebie Mail
Seien wir ehrlich: Optik zählt. Ein lieblos zusammengeschustertes Word-Dokument macht keinen guten Eindruck.
Du musst kein Designprofi sein. Tools wie Canva machen es kinderleicht, professionell aussehende Freebies zu erstellen. Es gibt unzählige Vorlagen, die du einfach anpassen kannst.
Ein gutes Design zeigt, dass du dir Mühe gibst. Und wenn du dir schon bei einem kostenlosen Angebot Mühe gibst, wie gut müssen dann erst deine bezahlten Produkte sein?

Freebie Mail erstellen: Schritt-für-Schritt-Anleitung (5 Schritte)
Okay, genug Theorie. Lass uns dein Freebie Mail erstellen. Ich führe dich durch die fünf wichtigsten Schritte, damit du nicht ins kalte Wasser springst.
Diese Anleitung funktioniert, egal in welcher Nische du unterwegs bist.
Schritt 1: Problem identifizieren und Lösung wählen
Alles beginnt mit der richtigen Frage: Welches Problem hat deine Zielgruppe? Nicht irgendein Problem, sondern das brennendste, das sie nachts wach hält.
Frag deine bestehenden Kunden. Schau in Facebook-Gruppen, lies Kommentare auf Instagram, durchforste Foren. Wo tauchen immer wieder dieselben Fragen auf?
Wenn du das Problem identifiziert hast, überlege: Was ist die einfachste, schnellste Lösung, die ich als Freebie Mail anbieten kann? Nicht die komplette Lösung – nur der erste Schritt.
Schritt 2: Inhalte strukturieren und mit Tools wie Canva gestalten
Jetzt geht’s ans Eingemachte. Strukturiere deine Inhalte logisch. Wenn es eine Checkliste ist: In welcher Reihenfolge kommen die Schritte? Bei einem E-Book: Welche Kapitel brauchst du?
Dann öffnest du Canva und suchst dir eine passende Vorlage. Es gibt spezielle Templates für E-Books, Workbooks, Checklisten – alles, was dein Herz begehrt.
Füge dein Logo und deine Farben hinzu. Schreib die Inhalte rein. Achte auf gute Lesbarkeit und genug Weißraum. Niemand mag vollgestopfte Seiten.
Schritt 3: Freebie Mail Automatisierungen in Tools einrichten
Zeit für die Technik. Du brauchst ein E-Mail-Marketing-Tool, das die Auslieferung automatisiert. Beliebte Optionen sind ConvertKit, ActiveCampaign, MailerLite oder CleverReach.
Richte dort ein neues Formular ein, das auf deiner Website eingebunden wird. Wenn jemand seine E-Mail-Adresse einträgt, sollte automatisch eine Welcome-Mail mit dem Download-Link versendet werden.
Teste das mehrfach! Nichts ist peinlicher, als wenn das Freebie Mail nicht ankommt.
Schritt 4: Nächsten logischen Schritt und Follow-up-Serie planen
Dein Freebie Mail ist nicht das Ende, sondern der Anfang. Was kommt danach? Was ist der nächste logische Schritt für deine neuen Abonnenten?
Vielleicht bietest du nach drei Tagen ein kostenpflichtiges Einsteiger-Produkt an. Oder du lädst sie zu einem Webinar ein. Oder du schickst weitere wertvolle Inhalte, um die Beziehung zu vertiefen.
Plane diese Follow-up-Serie im Voraus. So stellst du sicher, dass niemand nach dem Download im Nirwana verschwindet.
Schritt 5: Willkommenssequenz (3-5 E-Mails) aufsetzen
Die ersten E-Mails nach dem Opt-in sind entscheidend. In den ersten 3-5 Tagen passiert die Magie – oder eben nicht.
E-Mail 1: Willkommen und Download-Link
E-Mail 2: Hilfe bei der Umsetzung, zusätzliche Tipps
E-Mail 3: Deine Geschichte, warum du das tust
E-Mail 4: Weitere Ressourcen oder ein Angebot
E-Mail 5: Call-to-Action, nächster Schritt
Diese Sequenz läuft automatisch ab. Du schreibst sie einmal und sie arbeitet für dich, während du schläfst.

Technische Umsetzung: Freebie-Landingpage und Auslieferung
Jetzt kommen wir zum technischen Teil. Keine Sorge, das klingt komplizierter als es ist. Mit den richtigen Tools ist es tatsächlich ziemlich straightforward.
Du brauchst im Wesentlichen drei Dinge: eine Landingpage, ein E-Mail-Tool und einen Speicherort für dein Freebie.
Freebie Mail Landingpage erstellen
Deine Landingpage ist der Ort, an dem du dein Freebie Mail bewirbst. Sie sollte klar, überzeugend und fokussiert sein. Keine Ablenkungen, keine Navigation zu anderen Seiten.
Eine gute Landingpage besteht aus: einer knackigen Überschrift, einer Beschreibung des Problems, der Lösung (dein Freebie), einem Anmeldeformular und eventuell Testimonials oder einem Bild des Freebies.
Tools wie Leadpages, Unbounce oder auch WordPress mit Elementor funktionieren hervorragend dafür.
Double-Opt-In, Danke-Seite und Online-Speicher für Downloads
In Deutschland und der EU brauchst du das Double-Opt-In-Verfahren. Das bedeutet: Nach der Anmeldung muss der Nutzer seine E-Mail-Adresse nochmal bestätigen.
Erst nach dieser Bestätigung wird das Freebie Mail ausgeliefert. Das ist rechtlich vorgeschrieben und schützt dich vor Spam-Beschwerden.
Nach der Anmeldung landen deine neuen Abonnenten auf einer Danke-Seite. Dort kannst du bereits weiteren Mehrwert bieten oder auf deine Social-Media-Kanäle hinweisen.
Für den Download nutzt du am besten einen Online-Speicher wie Dropbox, Google Drive oder du hostest die Datei direkt auf deinem Server.
E-Mail-Tools: ConvertKit, ActiveCampaign und mehr
Welches E-Mail-Tool ist das beste für Freebie Mail? Das hängt von deinen Bedürfnissen ab. ConvertKit ist super einsteigerfreundlich und perfekt für Content Creator.
ActiveCampaign bietet mehr Automatisierungsmöglichkeiten, ist aber auch komplexer. MailerLite ist eine günstige Alternative für den Anfang.
Wichtig ist: Das Tool sollte Automatisierungen unterstützen, Formulare bereitstellen und im Idealfall auch Landingpages erstellen können.

Freebie Mail bewerben: Strategien für mehr Abonnenten
Du hast das perfekte Freebie Mail erstellt. Glückwunsch! Aber jetzt kommt der nächste Schritt: Menschen müssen davon erfahren.
Ein Freebie Mail nützt nichts, wenn es niemand sieht. Lass uns strategisch vorgehen.
Über Website, Pop-Ups, Banner und bestehende Liste
Der einfachste Weg: Bewirb dein Freebie Mail überall auf deiner Website. Ein Banner im Header, ein Pop-up nach 30 Sekunden, ein Hinweis in der Sidebar, am Ende jedes Blogartikels.
Wenn du bereits eine E-Mail-Liste hast, informiere diese Menschen über dein neues Freebie Mail. Vielleicht gibt es Abonnenten, die es noch nicht kennen.
Pop-ups funktionieren übrigens tatsächlich, auch wenn viele sie nervig finden. Exit-Intent-Pop-ups (die erscheinen, wenn jemand die Seite verlassen will) haben oft besonders hohe Conversion Rates.
Social Media, organische Promotion und Werbeanzeigen (Ads)
Poste regelmäßig über dein Freebie Mail auf Instagram, Facebook, LinkedIn – wo auch immer deine Zielgruppe unterwegs ist. Zeige, was drin ist, teile Erfolgsgeschichten von Menschen, die es genutzt haben.
Stories, Reels, Posts – nutze alle Formate. Und vergiss nicht: Der Link in deiner Bio sollte zu deiner Freebie-Landingpage führen.
Wenn du Budget hast, sind Facebook oder Instagram Ads eine super Möglichkeit, schnell neue Abonnenten zu gewinnen. Schon mit 5-10 Euro pro Tag kannst du sichtbare Ergebnisse erzielen.

Freebie Mail und DSGVO: Rechtliche Aspekte
Okay, jetzt wird’s trocken – aber wichtig. In Deutschland und der EU gibt es strenge Datenschutzregeln. Du kannst nicht einfach E-Mail-Adressen sammeln, wie du lustig bist.
Die gute Nachricht: Mit den richtigen Vorkehrungen bist du auf der sicheren Seite.
DSGVO-konforme Sammlung trotz Kopplungsverbot
Die DSGVO kennt das sogenannte Kopplungsverbot. Das bedeutet: Du darfst eine Leistung nicht davon abhängig machen, dass jemand in die Datenverarbeitung einwilligt.
Klingt nach einem Problem für Freebie Mail, oder? Nicht unbedingt. Wenn das Freebie Mail per E-Mail ausgeliefert wird, ist die E-Mail-Adresse für die Vertragserfüllung notwendig.
Du sammelst die Adresse also nicht nur für Marketing-Zwecke, sondern zur Erfüllung des Vertrags (Auslieferung des Freebies). Das ist ein wichtiger rechtlicher Unterschied.
Neue Regelungen ab 2022 für Freebie Mail Verträge
Seit verschiedenen Gerichtsurteilen gibt es mehr Klarheit: Ein Download-Link auf einer Danke-Seite gilt nicht als Vertrag, der die Erhebung der E-Mail-Adresse rechtfertigt.
Besser ist es, wenn das Freebie Mail tatsächlich per E-Mail zugestellt wird.
Zusätzlich brauchst du eine separate Einwilligung für weitere Marketing-E-Mails. Das Double-Opt-In-Verfahren erfüllt diese Anforderung.
Lead Magnet vs. Freebie Mail: Unterschiede in der DSGVO
Rechtlich gesehen ist ein reiner Lead Magnet (nur zum Listenaufbau) schwieriger als ein Freebie Mail, das tatsächlich per E-Mail ausgeliefert wird.
Beim Freebie Mail hast du den Vorteil, dass die E-Mail-Zustellung notwendig ist. Du kannst dich auf Vertragserfüllung berufen. Bei einem simplen Lead Magnet, der sofort zum Download bereitsteht, ist das schwieriger.
Deshalb: Liefere dein Freebie immer per E-Mail aus, nicht direkt auf der Danke-Seite. Das ist nicht nur rechtlich sicherer, sondern auch strategisch besser.

Häufige Fehler bei Freebie Mail und wie du sie vermeidest
Ich habe schon hunderte Freebie Mails gesehen – und leider auch hunderte Fehler. Lass uns die häufigsten durchgehen, damit du sie von Anfang an vermeiden kannst.
Diese Fehler können den Unterschied zwischen Erfolg und Flop ausmachen.
Freebie Mail nur für Freebie-Jäger statt Wunschkunden
Der klassische Anfängerfehler: Du erstellst ein Freebie Mail, das super allgemein ist und praktisch jeden anzieht. „50 Business-Tipps für Anfänger“ – klingt gut, oder?
Problem: Du bekommst massenhaft Abonnenten, aber niemand kauft jemals etwas. Warum? Weil du Freebie-Jäger angezogen hast, nicht deine Wunschkunden.
Dein Freebie Mail sollte spezifisch auf die Menschen zugeschnitten sein, die später auch deine Angebote kaufen würden. Lieber 100 qualifizierte Leads als 1000 uninteressierte.
Zu komplexe Inhalte und fehlende Automatisierung
Ein weiterer Fehler: Du packst so viel in dein Freebie Mail, dass es erschlagend wirkt. Niemand arbeitet ein 80-seitiges PDF durch.
Halte es einfach, umsetzbar und schnell verdaulich. Quick Wins schlagen komplexe Kompendien.
Und bitte, bitte automatisiere die Auslieferung! Ich habe tatsächlich schon Leute gesehen, die Freebie Mails manuell verschicken. Das skaliert nicht und ist pure Zeitverschwendung.

Freebie Mail Erfolgsmessung und Optimierung
Du hast dein Freebie Mail live geschaltet. Super! Aber wie weißt du, ob es funktioniert? Zeit für ein bisschen Analyse.
Ohne Messung tappst du im Dunkeln. Mit den richtigen Kennzahlen weißt du genau, was läuft und was nicht.
Wie misst du den Erfolg deines Freebie Mail?
Die wichtigsten Kennzahlen sind: Conversion Rate deiner Landingpage (wie viele Besucher tragen sich ein?), Öffnungsrate der Willkommens-E-Mail, Klickrate auf den Download-Link und letztendlich die Conversion zu zahlenden Kunden.
Eine gute Landingpage hat eine Conversion Rate zwischen 20-40%. Unter 10% solltest du optimieren.
Die Öffnungsrate deiner ersten E-Mail sollte bei mindestens 40-50% liegen. Wenn sie niedriger ist, arbeite an deiner Betreffzeile.
Tipps zur Optimierung deines Freebie Mail Funnels
Teste verschiedene Überschriften auf deiner Landingpage. Manchmal macht eine kleine Änderung einen riesigen Unterschied.
Experimentiere mit verschiedenen Formaten. Vielleicht performt ein Video-Training besser als ein PDF? Frag deine Abonnenten, was sie sich wünschen.
Schau dir an, wo Menschen abspringen. Laden sie das Freebie herunter, aber öffnen die Follow-up-E-Mails nicht? Dann musst du an der E-Mail-Serie arbeiten.

Freebie Mail Beispiele und Inspiration
Theorie ist gut, aber Beispiele sind besser. Lass mich dir ein paar Ideen geben, wie erfolgreiche Freebie Mails aussehen können.
Diese Beispiele sollen dich inspirieren, nicht zum Kopieren animieren. Dein Freebie Mail sollte zu dir und deinem Business passen.
Reale Freebie Mail Beispiele aus der Praxis
Eine Texterin bietet eine „E-Mail-Vorlagen-Sammlung: 5 E-Mails, die verkaufen“ an. Konkret, umsetzbar, sofort anwendbar. Ihre Liste wächst monatlich um hunderte qualifizierte Leads.
Ein Business-Coach verschenkt ein „30-Minuten-Audit deiner Positionierung“ als PDF-Workbook. Die Teilnehmer arbeiten sich durch gezielte Fragen und haben am Ende Klarheit über ihre Ausrichtung.
Eine Ernährungsberaterin bietet einen „7-Tage-Meal-Plan für Berufstätige“ an – komplett mit Einkaufsliste und einfachen Rezepten. Nach der Challenge kaufen 15% ihr Coaching-Programm.
Freebie Mail Ideen für verschiedene Nischen
Für Fotografen: „Der ultimative Leitfaden für natürliches Licht“
Für Fitness-Coaches: „Dein 14-Tage Home-Workout ohne Equipment“
Für virtuelle Assistenten: „Preiskalkulations-Tabelle + Angebotsvorlage“
Für Webdesigner: „Website-Checkliste: Die 20 Must-haves für deine Homepage“
Für Steuerberater: „Steuer-Checkliste für Selbstständige“
Du siehst das Muster? Jedes dieser Freebies löst ein spezifisches Problem für eine bestimmte Zielgruppe. Und genau das sollte dein Freebie Mail auch tun.
Dein Freebie Mail ist der Schlüssel zu einer starken Beziehung mit deinen Kunden. Es ist der Moment, in dem aus einem fremden Besucher ein interessierter Abonnent wird. Nutze diese Chance weise.




