Mitarbeitern Email Marketing beibringen: Der 5-Schritte-Plan

2. März 2026

Du weißt wahrscheinlich schon: Email Marketing ist DAS effektive und dabei so simple Werbewerkzeug Aber nur, weil etwas einfach klingt, heißt das nicht, dass deine Mitarbeiter auch wirklich durchblicken.

Wenn ich mich in Unternehmen umschaue, sehe ich immer wieder dasselbe Szenario: Email Marketing wird irgendwie gemacht – mal gut, mal weniger gut. Der Unterschied? Schulung.

 

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Warum Mitarbeitern Email Marketing beibringen? Vorteile und Notwendigkeit

Stell dir vor, dein Team versteht wirklich, was Email Marketing kann. Nicht nur die Theorie, sondern die echte Power dahinter.

Das verändert alles. Plötzlich entstehen Kampagnen, die tatsächlich ankommen. Die gelesen werden. Die konvertieren.

Vorteile von Email Marketing Schulung für Mitarbeiter und Unternehmen

Wenn du deinen Leuten beibringst, wie Email Marketing funktioniert, gewinnst du auf ganzer Linie. Deine Mitarbeiter werden selbstständiger und verstehen endlich, welche Stellschrauben sie drehen können.

Sie entwickeln ein Gespür für Zielgruppen. Für Timing. Für Inhalte, die wirklich ziehen.

Auf Unternehmensseite? Da reden wir über messbare Erfolge. ROI-Steigerungen von 30-50% sind keine Seltenheit, wenn Teams wissen, was sie tun. Email Marketing hat nach wie vor einen durchschnittlichen ROI von etwa 36:1 – also 36 Euro Ertrag pro investiertem Euro.

Und das Beste: Du machst dich unabhängiger von externen Agenturen. Klar, die haben ihren Platz. Aber wenn dein internes Team die Basics drauf hat, sparst du Zeit und Geld.

Plus: Deine Mitarbeiter fühlen sich wertgeschätzt. Sie bekommen neues Know-how. Das motiviert ungemein.

Rolle in der Gesamtmarketingstrategie und Effizienzsteigerung

Email Marketing steht nicht alleine da. Es ist ein Zahnrad im größeren Getriebe deiner Marketingmaschinerie.

Wenn deine Mitarbeiter verstehen, wie Emails mit Social Media, Content Marketing und SEO zusammenspielen, entsteht echte Synergie. Ein Blogartikel wird per Newsletter beworben. Social-Media-Follower werden zu Email-Abonnenten. Alles greift ineinander.

Diese Effizienzsteigerung merkst du direkt. Weniger doppelte Arbeit. Mehr strategisches Denken. Kampagnen, die tatsächlich aufeinander aufbauen.

Email Marketing bleibt einer der direktesten Kanäle zu deiner Zielgruppe. Während Social Media Algorithmen ständig wechseln, landest du mit Emails direkt im Postfach. Das ist Goldstaub im digitalen Marketing.

 

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Grundlagen des Email Marketings für Mitarbeiter erklären

Bevor du mit komplexen Automatisierungen anfängst, müssen die Basics sitzen. Klingt banal? Ist es aber oft nicht.

Es gibt Teams, die direkt mit Tools spielen wollen, aber nicht mal den Unterschied zwischen Newsletter und Kampagne kennen.

Was ist Email Marketing, Newsletter vs. Kampagnen und Vorteile

Email Marketing ist mehr als „einfach Emails verschicken“. Es geht um gezielte Kommunikation mit deiner Zielgruppe, basierend auf deren Interessen und Verhalten.

Newsletter sind regelmäßige Aussendungen – meistens wöchentlich oder monatlich. Sie halten deine Kontakte auf dem Laufenden, bauen Beziehungen auf und sorgen dafür, dass deine Marke nicht vergessen wird.

Kampagnen dagegen haben ein konkretes Ziel: Ein Produkt launchen, ein Event bewerben, einen Sale pushen. Sie sind zeitlich begrenzt und strategisch aufgebaut.

Der Vorteil gegenüber anderen Kanälen? Personalisierung auf einem Level, das Social Media nicht erreicht. Du kennst nicht nur den Namen deines Empfängers, sondern sein Verhalten, seine Interessen, seine bisherigen Käufe.

Außerdem gehören die Kontakte dir. Facebook kann morgen seine Regeln ändern – deine Email-Liste bleibt.

Rechtliche Grundlagen: Double-Opt-In, DSGVO und Datenschutz

Jetzt wird’s ernst. Rechtlich daneben zu greifen kann teuer werden – richtig teuer.

In Deutschland und der EU brauchst du das Double-Opt-In-Verfahren. Das heißt: Jemand trägt sich ein, bekommt eine Bestätigungsmail und muss dort nochmal klicken. Erst dann darfst du Marketing-Emails senden.

Die DSGVO regelt genau, wie du mit personenbezogenen Daten umgehen musst. Deine Mitarbeiter müssen verstehen: Transparenz ist Pflicht. Jeder Empfänger muss wissen, was mit seinen Daten passiert.

Ein Abmelde-Link muss in jeder Email stehen. Keine Ausnahmen. Und wenn jemand sich abmeldet, muss das sofort umgesetzt werden – nicht in drei Wochen.

Datenschutzerklärungen müssen verlinkt sein. Einwilligungen müssen dokumentiert werden. Das klingt nach viel Bürokratie, schützt dich aber vor richtig dicken Bußgeldern.

 

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Vorbereitung und Planung der Mitarbeiterschulung

Ohne Plan wird deine Schulung zum Chaos: Gut gemeint, schlecht umgesetzt.

Deshalb: Vorbereitung ist alles. Du brauchst klare Ziele, eine definierte Zielgruppe und einen strukturierten Ablauf.

Ziele und Strategie festlegen für Schulung und Kampagnen

Was willst du erreichen? Diese Frage steht am Anfang. Sollen deine Mitarbeiter eigenständig Newsletter versenden können? Oder geht’s um komplexe Automatisierungen?

Definiere messbare Ziele für die Schulung. Zum Beispiel: „Nach der Schulung kann jeder Teilnehmer eine einfache Kampagne selbst erstellen und versenden.“

Genauso brauchst du eine Strategie für künftige Kampagnen. Welche Ziele verfolgt ihr mit Email Marketing? Mehr Leads? Höhere Kundenbindung? Verkaufsförderung?

Diese strategischen Ziele sollten bereits in der Schulung durchscheinen. Dann lernen deine Leute nicht einfach ein Tool, sondern verstehen den größeren Zusammenhang.

Zielgruppe definieren und segmentieren (Abteilung, Standort, Bedarf)

Nicht jeder in deinem Unternehmen braucht dasselbe Email-Marketing-Wissen. Der Vertrieb hat andere Anforderungen als das Produktmanagement.

Überlege genau: Welche Abteilungen arbeiten mit Emails? Wer braucht Grundlagen, wer Fortgeschrittenen-Know-how?

Segmentiere deine Schulungsteilnehmer nach Bedarf und Vorwissen. Eine Einheitslösung frustriert die einen und langweilt die anderen.

Vielleicht macht’s Sinn, verschiedene Schulungslevel anzubieten. Basics für alle, Deep Dives für spezifische Teams.

Schulungsprogramm starten: Schritte und Content-Kalender

Jetzt wird konkret. Du brauchst einen Zeitplan und einen Ablauf für deine Schulung.

Erstell einen Content-Kalender für die Schulung: Welche Themen behandelst du wann? Wie viel Zeit brauchst du pro Modul?

Plane Wiederholungen und Praxisphasen ein. Theorie ist schön und gut, aber ohne Übung bleibt nichts hängen.

Kommuniziere frühzeitig mit allen Beteiligten. Nichts ist schlimmer als Teilnehmer, die kurzfristig erfahren, dass sie drei Tage in einer Schulung sitzen.

 

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Tools und Technologien für Email Marketing Mitarbeiterschulung

Theorie ohne das richtige Werkzeug? Bringt nichts. Deine Mitarbeiter müssen mit echten Tools arbeiten.

Aber welche? Die Auswahl ist riesig und kann echt überfordern.

E-Mail-Marketing-Software auswählen (Mailchimp, Brevo, etc.)

Die Wahl der Software prägt das gesamte Email Marketing in deinem Unternehmen. Deshalb solltest du hier nicht überstürzt entscheiden.

Mailchimp ist der Klassiker – benutzerfreundlich, viele Vorlagen, ideal für Einsteiger. Allerdings kann’s teuer werden, wenn deine Liste wächst.

Brevo (früher Sendinblue) bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und eignet sich auch für komplexere Automatisierungen.

Andere Optionen: HubSpot für umfassende Marketing-Automation, ActiveCampaign für fortgeschrittene Segmentierung, oder CleverReach als deutsche Alternative mit DSGVO-Fokus.

Wichtig bei der Schulung: Konzentriere dich auf ein Tool. Wenn du drei verschiedene durchgehst, verwirrt das nur.

Budgetplanung und Integration mit CRM, Social Media

Email Marketing kostet Geld – sowohl die Software als auch die Arbeitszeit deiner Mitarbeiter.

Plane realistisch: Was kostet das Tool bei deiner Kontaktanzahl? Welche zusätzlichen Features brauchst du? Gibt’s Setup-Gebühren?

Mindestens genauso wichtig ist die Integration mit bestehenden Systemen. Wenn dein CRM nicht mit dem Email-Tool spricht, arbeitest du doppelt.

Salesforce, HubSpot CRM, Pipedrive – die meisten Email-Marketing-Tools lassen sich anbinden. Das spart massiv Zeit und verhindert Datenchaos.

Auch Social Media sollte integriert sein. Wenn jemand per Facebook-Formular Kontakt aufnimmt, sollte das automatisch in deine Email-Liste fließen (natürlich DSGVO-konform).

Automatisierung, Workflows, Trigger und KI-Einsatz

Hier wird’s spannend. Automatisierung klingt kompliziert, ist aber das Salz in der Suppe des Email Marketings.

Ein einfacher Workflow: Jemand lädt ein E-Book runter und bekommt automatisch drei Tage später eine Email mit weiterführenden Infos. Dann nach einer Woche eine Einladung zum Webinar.

Trigger-basierte Emails reagieren auf Verhalten: Warenkorbabbruch? Automatische Erinnerung. Geburtstag? Glückwunsch-Email mit Rabattcode.

KI kommt immer stärker ins Spiel. Tools wie Phrasee optimieren Betreffzeilen automatisch. Andere analysieren, wann jeder einzelne Empfänger am ehesten seine Emails öffnet.

Deine Mitarbeiter sollten die Grundlagen verstehen – auch wenn sie nicht sofort komplexe KI-Systeme aufsetzen.

 

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Content-Erstellung und Personalisierung beibringen

Jetzt kommen wir zum Herzstück: dem Inhalt. Die beste Technik nützt nichts, wenn deine Emails langweilen.

Content ist King – auch im Email Marketing. Vielleicht sogar besonders dort.

Personalisierung und dynamische Inhalte für höheres Engagement

„Hallo [Vorname]“ ist nett, aber keine echte Personalisierung mehr. Da geht viel mehr.

Dynamische Inhalte passen sich an den Empfänger an. Ein Kunde aus München sieht andere Veranstaltungstipps als einer aus Hamburg. Jemand, der schon drei Produkte gekauft hat, bekommt andere Empfehlungen als ein Neukunde.

Diese Personalisierung steigert die Öffnungsraten messbar. Studien zeigen, dass personalisierte Emails bis zu 26% höhere Öffnungsraten erzielen können.

Bring deinen Mitarbeitern bei, wie sie Segmente nutzen und dynamische Inhaltsblöcke einbauen. Das ist der Unterschied zwischen „noch einer Email“ und „hey, die ist ja für mich gemacht“.

Tipps für ansprechende Email Inhalte: Storytelling, Design, HTML vs. Text

Storytelling funktioniert überall – auch in Emails. Menschen lieben Geschichten, keine Produktbeschreibungen.

Zeig deinem Team, wie man mit einer Anekdote einsteigt, Spannung aufbaut und erst dann zum Punkt kommt. Das fesselt.

Beim Design gilt: Weniger ist oft mehr. Überladene Emails mit zwanzig verschiedenen Schriftarten und bunten Buttons? Gehen direkt in den Papierkorb.

Die Debatte HTML vs. Text-Email ist alt, aber relevant. HTML-Emails sehen schick aus, haben aber höhere Spam-Wahrscheinlichkeit. Text-Emails wirken persönlicher, bieten aber weniger Gestaltungsmöglichkeiten.

Meine Empfehlung: Kommt auf den Kontext an. Newsletter dürfen gerne HTML sein. Persönliche Follow-Ups funktionieren als Text besser.

Betreffzeilen, CTAs und responsive Design

Die Betreffzeile entscheidet, ob deine Email geöffnet wird. Punkt. Deshalb verdient sie besondere Aufmerksamkeit.

Kurz und knackig funktioniert meist besser als lang und erklärend. Neugier wecken, ohne clickbait zu sein. Das ist die Kunst.

Zahlen und Emojis können funktionieren – aber nicht immer und nicht überall. Teste es.

Call-to-Actions (CTAs) müssen glasklar sein. „Hier klicken“ ist lahm. „Jetzt 20% sparen“ oder „Kostenlosen Guide herunterladen“ sagen dem Leser genau, was passiert.

Responsive Design ist Pflicht, keine Kür. Über 50% der Emails werden mobil geöffnet. Wenn deine Email auf dem Smartphone aussieht wie Kraut und Rüben, war’s das.

 

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Praktische Umsetzung von Kampagnen in der Schulung

Theorie ist schön. Aber deine Mitarbeiter müssen es auch können, wenn sie alleine am Rechner sitzen.

Deshalb brauchst du praktische Übungen in deiner Schulung. Echte Kampagnen, echte Probleme, echte Lösungen.

E-Mail-Liste aufbauen und Adressen rechtssicher gewinnen

Ohne Liste kein Email Marketing. So einfach ist das. Aber wie baust du sie auf, ohne gegen Gesetze zu verstoßen?

Lead-Magnets sind der Klassiker: E-Books, Checklisten, Webinare – alles, was echten Mehrwert bietet. Im Tausch gegen die Email-Adresse.

Auf deiner Website brauchst du Anmeldeformulare. Aber bitte mit klarer Information, was der Nutzer bekommt und wie oft.

Gekaufte Listen sind tabu. Erstens illegal in der EU, zweitens nutzlos. Die Leute kennen dich nicht und wollen nichts von dir hören.

Bei Events kannst du Kontakte sammeln – aber auch hier: Double-Opt-In danach ist Pflicht. Nur weil jemand eine Visitenkarte abgegeben hat, heißt das nicht, dass du Newsletter schicken darfst.

Kampagnen erstellen und personalisieren

Jetzt geht’s ans Eingemachte. Deine Mitarbeiter setzen ihre erste richtige Kampagne auf.

Starte mit einem klaren Ziel: Was soll die Kampagne erreichen? Anmeldungen? Verkäufe? Downloads?

Dann kommt die Segmentierung. Wer bekommt diese Email? Alle? Oder nur Kunden, die in den letzten 90 Tagen nichts gekauft haben?

Die Personalisierung folgt: Dynamische Betreffzeilen, angepasste Inhalte, vielleicht sogar individuelle Produktempfehlungen basierend auf Kaufhistorie.

In der Schulung sollten Teilnehmer von Anfang bis Ende durchgehen: Konzept, Erstellung, Personalisierung, Test, Versand.

A/B-Tests für Betreffzeilen, Inhalte und CTAs

Wenn du nicht testest, verschenkst du Potenzial. A/B-Tests sind dein bester Freund im Email Marketing.

Das Prinzip ist simpel: Du erstellst zwei Versionen und lässt das Tool entscheiden, welche besser performed. Dann geht die Gewinnerversion an den Rest der Liste.

Was kannst du testen? Praktisch alles. Betreffzeilen, Absendername, Versandzeit, CTA-Button-Farbe, Email-Länge.

Aber Vorsicht: Teste nur eine Variable auf einmal. Sonst weißt du nicht, was den Unterschied gemacht hat.

Bring deinen Mitarbeitern bei, wie sie Tests aufsetzen und – mindestens genauso wichtig – wie sie Ergebnisse interpretieren. Eine höhere Klickrate ist toll, aber wenn niemand kauft, war’s vergeblich.

 

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Versand, Optimierung und technische Aspekte lehren

Der Versand klingt banal, ist aber voller Fallstricke. Timing, Technik, Zustellbarkeit – da gibt’s einiges zu beachten.

Und genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Profis verstehen diese technischen Basics.

Versandplanung: Zeiten, Häufigkeit, Spamfilter, Bounces

Wann verschickst du deine Email? Die Antwort ist nicht so einfach wie „Dienstag um 10 Uhr“.

Jede Zielgruppe ist anders. B2B-Emails funktionieren morgens unter der Woche besser. B2C? Vielleicht abends oder am Wochenende.

Die Versandhäufigkeit ist ein Balanceakt. Zu oft nervt, zu selten lässt dich vergessen. Teste, was deine Zielgruppe will.

Spamfilter sind der Endgegner im Email Marketing. Vermeide Spam-Wörter wie „gratis“, „garantiert“, „jetzt kaufen“ in Betreffzeilen. Achte auf ein gutes Text-Bild-Verhältnis.

Bounces sind Emails, die nicht zugestellt werden konnten. Hard Bounces (ungültige Adressen) solltest du sofort aus der Liste entfernen. Soft Bounces (temporäre Probleme) kannst du nochmal versuchen.

Mobile-Optimierung, HTML und Testen

Ich kann’s nicht oft genug sagen: Mobile first. Mehr als die Hälfte deiner Empfänger liest auf dem Smartphone.

Das heißt: Kurze Absätze, große Buttons, schnelle Ladezeiten. Wenn deine Email auf dem Handy nicht funktioniert, hast du verloren.

HTML-Emails brauchen sauberen Code. Viele Email-Clients sind wählerisch und zeigen nicht alle HTML/CSS-Features an.

Deshalb: Testen, testen, testen. Nutze Tools wie Litmus oder Email on Acid, um deine Email in verschiedenen Clients zu prüfen.

Deine Mitarbeiter sollten verstehen, warum eine Email in Gmail perfekt aussieht, aber in Outlook zerschossen ist – und wie man das vermeidet.

Erfolgsmessung: Metriken (Öffnungsraten, Klicks, Conversions)

Ohne Messung kannst du nicht optimieren. Deine Mitarbeiter müssen die wichtigsten Metriken kennen.

Öffnungsrate: Wie viele Empfänger haben die Email geöffnet? Durchschnittlich liegt sie bei 15-25%, je nach Branche.

Klickrate (CTR): Wie viele haben auf einen Link geklickt? Gute Werte liegen zwischen 2-5%.

Conversion Rate: Wie viele haben die gewünschte Aktion durchgeführt? Das ist die Metrik, die wirklich zählt.

Weitere wichtige Zahlen: Abmelderate (sollte unter 1% bleiben), Spam-Beschwerden (absolutes Minimum), Bounce-Rate.

Zeig deinem Team, wie sie diese Zahlen interpretieren und was sie daraus lernen können. Eine niedrige Öffnungsrate deutet auf schlechte Betreffzeilen hin. Hohe Öffnung, aber keine Klicks? Der Inhalt überzeugt nicht.

 

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Schulungsformate und Methoden: Mitarbeitern Email Marketing effektiv beibringen

Wie bringst du das alles rüber? Das Format macht den Unterschied zwischen „naja“ und „wow, das war richtig gut“.

Es gibt nicht die eine perfekte Methode. Aber es gibt Ansätze, die besser funktionieren als andere.

E-Learning vs. Präsenzschulungen, Workshops, 2-Tage-Seminare

E-Learning ist flexibel. Jeder lernt in seinem Tempo, wann es passt. Besonders bei verstreuten Teams oder Basics super geeignet.

Aber: Die Motivation kann leiden. Ohne Druck schiebt man’s vor sich her.

Präsenzschulungen schaffen Verbindlichkeit. Alle sind gleichzeitig da, können Fragen stellen, zusammen üben. Der Austausch ist Gold wert.

Workshops und 2-Tage-Seminare sind intensiv. Du tauchst tief ein, hast Zeit für praktische Übungen und gehst mit echten Ergebnissen raus.

Mein Tipp: Mix it. Online-Vorbereitungskurs für die Basics, dann ein intensiver Präsenz-Workshop für die Praxis.

Interaktive Übungen, Fallstudien, Praxisbeispiele und Feedback

Frontalunterricht schläfert ein. Interaktivität weckt auf.

Lass deine Teilnehmer echte Kampagnen erstellen. Nicht als Trockenübung, sondern für echte Anwendungsfälle aus eurem Unternehmen.

Fallstudien zeigen, was funktioniert – und was schiefgehen kann. Analysiert gemeinsam erfolgreiche Kampagnen. Warum haben die funktioniert?

Praxisbeispiele aus eurer Branche sind unbezahlbar. Wenn du zeigst, wie Konkurrent XY eine geniale Kampagne aufgesetzt hat, verstehen alle sofort die Relevanz.

Feedback-Schleifen gehören dazu. Nach jeder Übung: Was lief gut? Was nicht? Wie würdest du’s beim nächsten Mal machen?

Handouts, Vorlagen und Integration in Lernsysteme

Deine Teilnehmer brauchen Materialien, auf die sie später zurückgreifen können. Nicht alles bleibt hängen.

Erstelle Handouts mit Checklisten: Kampagnen-Setup, Pre-Send-Check, Erfolgsmessung. Sowas wird ständig gebraucht.

Vorlagen sparen Zeit. Email-Templates, Betreffzeilen-Formulierungen, CTA-Beispiele – je mehr du vorgibst, desto schneller kommen deine Leute in die Umsetzung.

Wenn ihr ein Learning Management System (LMS) habt, integriere die Schulungsinhalte dort. So sind sie jederzeit abrufbar, auch für neue Mitarbeiter.

 

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Herausforderungen beim Mitarbeitern Email Marketing beibringen und Lösungen

Es läuft nicht immer rund. Manche Mitarbeiter strugglen, andere verlieren schnell das Interesse.

Diese Herausforderungen sind normal. Wichtig ist, dass du sie erkennst und Lösungen parat hast.

Häufige Probleme: Relevanz, Öffnungsraten, rechtliche Hürden

„Das ist doch nicht relevant für meine Arbeit“ – wenn du das hörst, hast du ein Problem. Manche verstehen einfach nicht, warum sie sich mit Email Marketing beschäftigen sollen.

Lösung: Zeig konkrete Anwendungsfälle aus deren Alltag. Wenn jemand aus dem Vertrieb plötzlich sieht, wie er mit automatisierten Follow-Ups mehr Deals abschließt, ist er dabei.

Niedrige Öffnungsraten frustrieren. Deine Mitarbeiter investieren Zeit in eine Kampagne und dann öffnet sie kaum jemand.

Hier hilft nur: Analysieren, testen, optimieren. Betreffzeilen-Tests, Versandzeiten anpassen, Segmentierung verbessern.

Rechtliche Hürden schrecken ab. DSGVO klingt kompliziert und abschreckend.

Mach’s greifbar. Zeig Checklisten, erkläre es an Beispielen, nicht mit Paragraphen. Und stell klar: Ja, es ist wichtig, aber nicht unmöglich.

Interaktion steigern: Umfragen, Quizze, Anreize

Emails müssen nicht immer nur senden. Sie können auch Gespräche starten.

Umfragen in Emails funktionieren gut. „Was interessiert dich am meisten?“ mit drei Klick-Optionen. Einfach, schnell, erhöht Engagement.

Quizze machen Spaß und liefern dir gleichzeitig wertvolle Daten über deine Zielgruppe.

Anreize können helfen: Gewinnspiele, exklusive Rabatte für Email-Abonnenten, früher Zugang zu neuen Produkten.

Zeig deinen Mitarbeitern, wie sie solche interaktiven Elemente einbauen. Das macht Emails spannender – für Absender und Empfänger.

 

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Messung des Erfolgs und kontinuierliche Weiterbildung

Eine einmalige Schulung ist ein Anfang, aber kein Ende. Email Marketing entwickelt sich ständig weiter.

Deshalb brauchst du ein System für kontinuierliche Weiterbildung und Erfolgsüberprüfung.

Analysen und Optimierung durch Tests

Nach jeder Kampagne sollte eine Analyse stehen. Was hat funktioniert? Was nicht?

Schau dir nicht nur die Zahlen an, sondern verstehe sie. Warum war die Öffnungsrate bei Kampagne A höher als bei B? Lag’s an der Betreffzeile? Der Versandzeit? Der Zielgruppe?

Tests sind nie „fertig“. Du kannst immer noch was optimieren. Neue Betreffzeilen-Ansätze, andere CTA-Formulierungen, verschiedene Email-Längen.

Dokumentiere deine Learnings. Bau eine interne Wissensdatenbank auf: Was funktioniert bei eurer Zielgruppe? Was nicht?

Fortlaufende Schulungen, Updates und Best Practices

Email Marketing ändert sich. Apple’s Mail Privacy Protection hat Öffnungsraten weniger zuverlässig gemacht. DSGVO wurde verschärft. Neue Tools kommen auf den Markt.

Deine Mitarbeiter brauchen regelmäßige Updates. Quartalsweise Refresher-Workshops, monatliche Newsletter mit Best Practices, Zugang zu Webinaren.

Schafft eine Lernkultur. Email Marketing ist kein abgeschlossenes Thema, das man einmal lernt und dann kann. Es lebt.

Vielleicht etablierst du ein internes Best-Practice-Sharing: Jeder zeigt einmal im Monat eine besonders erfolgreiche Kampagne und erklärt, was gut lief.

So lernt ihr voneinander und bleibt am Ball. Und genau das macht den Unterschied zwischen mittelmäßigem und richtig gutem Email Marketing, das du deinen Mitarbeitern beibringen kannst.


Dennis Streichert

Seit 5 Jahren betreibt Dennis Streichert mehrere erfolgreiche Online Businesses. Er hat an der DHBW Mannheim Wirtschaftsinformatik studiert und bildet sich seitdem täglich weiter zum Thema Online-Marketing & Business. Seine Vision ist es, kleinen und mittelständischen Unternehmen in Deutschland bei der Digitalisierung zu helfen. Email Marketing ist hierbei der mächtigste Hebel, um schnell, einfach und günstig den Umsatz zu maximieren.

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